Internet-News
Wie jetzt bekannt wurde, nutzen letztes Jahr 13 Prozent der Deutschen bereits VoIP. Das heißt jeder achte (8) Deutsche hat den Vorteil von Voice over IP erkannt. Somit verzeichnen wir einen Wachstum von rund 30 Prozent im Vergleich zu 2006.
„Die Internet-Telefonie geht über die Gruppe der jungen, technikbegeisterten Menschen inzwischen hinaus und erreicht allmählich die Massen."
Mit diesen Zahlen erreichen wir nun Platz 8 in Europa. Spitzenreiter ist Luxemburg, dort telefoniert schon jeder Vierte über das Internet.
Ist das die nächste Stufe der Überwachung?
US-Internetprovider spionieren ihre Kunden für Werbezwecke mittels “Deep Package Inspection” aus. Es wurden alle Internetaktivitäten der Kunden überwacht. Die Anbieter können somit Werbung zielgruppenorientiert anbieten.
Wer sagt uns, das deutsche Anbieter dies nicht auch schon tun?
Viele Deutsche machen ihr Leben publik. Bei den 14- bis 29-Jährigen veröffentlicht bereits jeder Zweite persönliche Informationen im Netz. Doch nicht nur junge Nutzer präsentieren sich online: „Die älteren Surfer gehen zunehmend mit eigenen Profilen ins Web“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. Unter dem Strich hat fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) eine private Internet-Präsenz, ergab die monatliche Erhebung WebMonitor von BITKOM und forsa. Dabei wurden tausend Bundesbürger repräsentativ befragt. Besonders beliebt sind Profile in Online-Netzwerken: 12 Prozent der Bundesbürger sind in solchen Communities präsent, in denen sie sich mit anderen Mitgliedern austauschen können. Ebenfalls genutzt werden eigene Homepages (4 Prozent), Online-Tagebücher und Singlebörsen (je 2 Prozent).Männer nutzen die Online-Plattformen nach wie vor stärker: Mit 23 Prozent präsentieren sie sich häufiger im Netz als Frauen (15 Prozent). Weibliche Nutzer sind bei allen Formen privater Web-Präsenzen weniger stark vertreten. Nur geringe Unterschiede gibt es zwischen dem Westen Deutschlands (19 Prozent) und dem Osten (16 Prozent).
„Für viele Nutzer ist der Online-Austausch mit Gleichgesinnten eine Bereicherung“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Kempf. Sinnvoll sei dabei eine bewusste Entscheidung, welche persönlichen Daten die anderen Nutzer sehen sollen. In Communitys könnten Anwender oft zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. „Nutzer haben es meist selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen“, so Kempf. Der BITKOM empfiehlt, diese Möglichkeit aktiv zu nutzen, denn einmal erzeugte Informationen halten sich im Netz oft lange.
Im Rahmen des heutigen „Safer Internet Day“ der EU-Kommission veranstaltet BITKOM mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz in Berlin eine Konferenz zur „Sicherung der Identität in der Digitalen Welt“. Der BITKOM beteiligt sich zudem maßgeblich an der Initiative „Deutschland sicher im Netz e.V.“ (DSiN), die über Risiken im Internet aufklärt und praktische Lösungen anbietet. „Hier bekommen Privatnutzer und Unternehmen Tipps zum sicheren Surfen“, erklärt Prof. Kempf. Zugleich ist der Hightech-Verband Gründungsmitglied der Initiative „Ein Netz für Kinder“. Diese Initiative hat mit der Webseite fragfinn.de einen sicheren Surfraum speziell für den Nachwuchs geschaffen.
Nach dem Siegeszug von DSL setzen sich schnelle Internetverbindungen auch im Mobilfunk durch. Zum Jahreswechsel gab es erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. In diesem Jahr soll die Zahl um 60 Prozent auf fast 16 Millionen steigen. Jeder zweite Mobilfunkanschluss, der im Jahr 2008 zusätzlich geschaltet wird, nutzt den breitbandigen UMTS-Standard. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) anlässlich der Mobilfunkmesse Mobile World mit. Grundlage der Daten ist eine BITKOM-Umfrage bei den Mobilfunkbetreibern. „Mit der zunehmenden Verbreitung von UMTS-fähigen Handys steigt auch die Nutzung mobiler Datendienste. Hier liegen die größten Wachstumspotenziale im derzeit schwierigen Telekommunikationsmarkt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Die Mobile World findet vom 11. bis 14. Februar in Barcelona statt.
Die mobilen Datendienste (ohne SMS und MMS) sind in Deutschland zu einem Milliardenmarkt geworden. Mit mobilem Internet-Surfen oder Emails machen die Netzbetreiber derzeit nach BITKOM-Berechnungen über 11 Prozent des Umsatzes. Im Jahresverlauf soll der Anteil auf 14 Prozent steigen, 2006 lag er noch bei 8 Prozent. Der Umsatzanteil von SMS und MMS ist hingegen leicht gesunken: von 14,5 Prozent Ende 2006 auf 14,2 Prozent im vierten Quartal 2007. Ende 2008 wird er nach BITKOM-Schätzungen noch rund 13 Prozent betragen.
UMTS wird damit zum Treiber in der gesamten Mobilkommunikation. Insgesamt gab es 2006 erstmals mehr Handyanschlüsse als Einwohner in Deutschland. Ende 2007 stieg die Zahl nach BITKOM-Schätzungen auf gut 97 Millionen. Ende 2008 soll sie bei rund 107 Millionen liegen
Google, Yahoo! und Microsoft sind die beliebtesten Suchmaschinen in der westlichen Welt Anlässlich des Übernahmeangebots von Microsoft für Yahoo! veröffentlicht der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Daten zu den Marktanteilen der am stärksten genutzten Suchmaschinen.
An der Spitze steht Google mit einem Anteil aller weltweiten Suchanfragen von 66 Prozent. Es folgt die Suche bei Yahoo! Mit einem Anteil von 13,1 Prozent. Auf Platz drei liegt die chinesische Suchmaschine Baidu.com mit 7 Prozent und auf dem vierten Platz Microsoft (MSN Search) mit 3,5 Prozent. Grundlage der Daten sind Angaben des Marktforschungsinstituts ComScore für den BITKOM, die im Dezember 2007 erhoben wurden. Danach gab es allein in diesem Monat weltweit fast 49 Milliarden Suchanfragen. Rund 3,2 Milliarden entfallen davon auf Deutschland.
In Deutschland ist Google nach Angaben von ComScore die Website mit den meisten Besuchern. Im Dezember 2007 zählte Google 23,7 Millionen einzelne Besucher („unique visitors“). Auf Platz zwei liegt Microsoft mit 17,8 Millionen Besuchern und auf dem dritten Rang Ebay mit 17,5 Millionen. Es folgen Time Warner mit 15,7 Millionen Besuchern und United Internet (Web.de, GMX) mit 15,4 Millionen. Die Otto-Gruppe erreichte 14,7 Millionen Besucher und Arcandor (Karstadt, Quelle) 13,8 Millionen.


